Lernwissen FISI & FIAE · Scrum
Grundlagen verständlich erklärt — für beide IT-Berufe, passend zur IHK-Abschlussprüfung
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Scrum — das Rahmenwerk in Rollen, Ereignissen und Artefakten

Scrum ist kein Prozess zum Auswendiglernen, sondern ein Rahmenwerk mit klaren Verantwortlichkeiten. Wer die drei Ebenen sortieren kann, beantwortet die meisten Fragen sicher.

Die drei Verantwortlichkeiten

RolleKernaufgabe
Product OwnerVerantwortet den Wert: pflegt und priorisiert das Product Backlog, vertritt die Stakeholder, entscheidet über Inhalte und Reihenfolge.
Scrum MasterVerantwortet das Framework: sorgt dafür, dass Scrum gelebt wird, beseitigt Hindernisse, moderiert und coacht — Servant Leadership.
EntwicklungsteamVerantwortet die Umsetzung: selbstorganisiert, entscheidet intern wie, liefert das Increment.

Merksatz: Wert = Product Owner, Rahmen = Scrum Master, Umsetzung = Team.

Die fünf Ereignisse

Der Klassiker: Review = Produkt nach außen. Retrospektive = Prozess im Team.

Die drei Artefakte

Typische Prüfungsfallen

  • Review und Retrospektive vertauschen — häufigste Fehlerquelle.
  • Wer priorisiert? Immer der Product Owner.
  • Sprint verlängern: Die Timebox bleibt; Unfertiges wandert zurück ins Product Backlog.
  • Scrum Master als Vorgesetzter: Er weist keine Arbeit zu.

Scrum in der Praxis

Scrum passt, wenn die Anforderungen unsicher sind und sich das Produkt schrittweise entwickeln soll. Bei festen Anforderungen und starren Rahmenbedingungen ist klassisches Vorgehen oft sinnvoller.

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Das Grundlagenwissen steht hier frei — geübt wird in der Lernplattform: über 1.300 Prüfungsfragen mit ausführlicher Erklärung zu jeder Antwort, Fortschritt im eigenen Konto.

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